Wahre Fälle, dunkle Phänomene und erzählte Geschichten zwischen Fakt und Fiktion
00:00:01: Hey, hier ist Max.
00:00:03: Willkommen bei Nachts erzählt Licht aus!
00:00:07: In der letzten Folge haben wir die Dunkelheit von White Shepherd durch eine erzählerische Perspektive erlebt.
00:00:13: Heute schauen wir uns an was davon belegt ist und warum Jack the Ripper bis heute nicht vergessen wurde.
00:00:20: Denn bevor aus Jack The Ripper ein Mythos wird Bevor Zeitungen beginnen Geschichten über das Monster im Nebel zu drucken müssen wir zuerst verstehen wo das alles passiert.
00:00:30: Also... Wir befinden uns in London Ende des neunzehnten Jahrhunderts.
00:00:36: Ihr müsst euch vorstellen, eine der größten Städte der Welt wächst schneller als irgendjemand sie kontrollieren kann.
00:00:43: Jeden Tag strömen neue Menschen nach London – Arbeiter, Flüchtlinge und Familien ohne Geld!
00:00:49: Doch London hat längst keinen Platz mehr.
00:00:52: Besonders im East End leben die Menschen dichtgedrängt in feuchten Häusern, engen Gassen und dunklen Hinterhöfen.
00:00:59: Der Geruch von Abwasser, Rauch, Alkohol und Krankheit liegt dauerhaft in der Luft.
00:01:04: Viele schlafen mit billigen Armenunterkünften und wer sich kein Bett leisten kann, bleibt draußen auf der Straße.
00:01:11: Damals war es einfach so!
00:01:14: Und genau dort beginnt nachts ein anderes London.
00:01:17: Zwischen Papps, Fabriken & Hafengassen stehen Frauen an Straßenecken und warten auf Kunden Nicht aus Lust sondern weil sie sonst verhungern würden.
00:01:28: Manche verkaufen ihren Körper für ein warmes Bett andere für das Brot oder einfach nur um die Nacht zu überleben.
00:01:35: Leider gehört Armut und Gewalt zum Alltag.
00:01:39: Und genau in diesem Viertel beginnt, eine Morzheere, die der Welt bis heute nicht vergessen hat.
00:01:47: Ein Täter streift nachts durch Weitschappen Niemand kennt seinen richtigen Namen oder sein Gesicht Und trotzdem spricht bald ganz London über ihn.
00:01:57: Jack the Ripper Der Aufschlitzer.
00:02:01: Die Polizei steht unter enormer Druck Zeitungen drucken täglich neue Gerüchte und mitten in diesem Chaos sterben Frauen.
00:02:08: Nicht irgendwelche Frauen, sondern Frauen mit Namen, Familien und einem Leben vor dieser Nacht.
00:02:15: Bevor ich euch mehr über diese Frauen erzähle, gehen wir kurz den Zeitraum durch!
00:02:20: Die Daten sollen sich im Zeitraum vom dritten April, abgesspilt haben bis zum threizehnten Februar, von einer Serie von elf Tötungen aus.
00:02:33: Zwei opfervollen sogenannten Canonical Five, die fünf zentral Opfer sowie vier weitere spätere Morre.
00:02:41: Die sogenannten Kanonical Five werden von Darmeligen ermitteln als auch von den heutigen Experten als Dat der einzelnen Personen angesehen – also von Jack the Ripper.
00:02:52: Deswegen heißen sie so!
00:02:54: Ob die weiteren sechs Tötungen ebenfalls auf denselben Täter zurückzuführen sind oder ob mehrere Täter beteiligt waren ist bis heute umstritten.
00:03:04: Zuerst schauen wir uns die fünf Opfer an, die am häufigsten mit Jack The Ripper verbunden sind.
00:03:08: Also wie schon gesagt der sogenannten Canonica Vive.
00:03:12: Achtung!
00:03:13: Die fünf Opfers sind stark zugerechnet.
00:03:15: Wenn das nichts für euch ist überspringt diesen Teil Genau und bei den Opfern handelt es sich um Frauen aus den ärmsten Verhältnissen Die meisten fällen leider von Gelegenheitsprostitutionen und kleineren Arbeiten lebten.
00:03:30: Die erste Frau, die heute offiziell zu ihren Opfern gezählt wird heißt Mary Ann.
00:03:35: Sie wurde von Freunden meist Polle genannt.
00:03:38: Sie führte anfangs ein relativ normales Leben, sie heiratete jung und als Bar bekam fünf Kinder – doch die Ehe zerbricht später.
00:03:47: Am Ende lernet sie auf der Straße von Weitschappel.
00:03:50: Sie schläft häufig in armen Unterkünften und verdient ihr Geld durch Gelegenheitsprostellation.
00:03:56: In der Nacht des einunddreißigsten August, achtzend, achtzend, achtzig ist sie erneut unterwegs.
00:04:01: Gegen zwei Uhr dreißig trifft sie noch eine Freundin.
00:04:04: Sie erzählt ihr, dass ihr Bettgeld mehrfach verdient und wieder ausgegeben hat.
00:04:08: Und sie werde gleich wieder zurück um zur Umtumkunft gehen – und vielleicht doch noch ein Bett zu bekommen!
00:04:14: Die Freundin beschreibt sehr stark Bedrung schwankend an die Wand gelehnt.
00:04:18: Die beiden sprechen nach einige Minuten und dann trennt sich ihrer Wege.
00:04:22: Kurz nach drei Uhr morgens wird Polly gefunden.
00:04:26: Der Arzt geht davon aus, dass sie genau dort getötet wurde wo sie liegt.
00:04:33: Diese Verletzungen können nur durch ein langes scharfes Messer verursacht worden sein, das mit erheblicher Kraft eingesetzt wurde.
00:04:40: Die Leiche zeigt schwere Verletzung.
00:04:42: die Kehle ist durchtrennt.
00:04:44: zusätzlich gibt es tiefe mehrfach geführte Schnitte im Unterleib.
00:04:48: Es fehlen mehrere Zähne und die Zunge.
00:04:51: Das Gesicht zeigt Prellungen und Verletzingen die auf Schläge oder starken Druck hindeutet.
00:04:55: Die Gewalt ist heftig aber die Polizei geht zunächst von einem Einzelfall aus.
00:05:01: doch genau Hier beginnt die Serie.
00:05:05: Nur acht Tage später schlägt der Täter wieder zu, Opfer Nummer zwei.
00:05:10: Eine Chapman ist sieben Jahre alt.
00:05:13: Sie war verheiratet und das Paar hatte drei Kinder, doch die Ehe zerbricht auch.
00:05:18: Aber der Ex-Mann bezahlt seine Frau regelmäßig zehn Schillinge bis zu seinen Tod, achtzehn, sechsen, achtzig.
00:05:26: Sie ging erst nach dem Tod ihres Mannes zur Prostitution.
00:05:29: Auch sie kämpfte mit Alkohol, Krankheit und Obdachlosigkeit.
00:05:34: In der Nacht des achten Septembers, wie zu zuletzt geliebt gesehen.
00:05:40: Was wir wissen?
00:05:41: Gegen ein Uhr fünfunddreißig ist sie noch in der Unterkunft.
00:05:45: Sie ist eine gebackene Kartoffel und spricht mit den Nachtpersonal.
00:05:48: Sie hat nicht genug Geld für ihr Bett.
00:05:50: Sagt aber – sie komme gleich wieder zurück!
00:05:53: Dann verlässt sie das Gebäude.
00:05:55: Gegen fünfund dreißig sieht Elisabeth Long, sie von The Hambrough Street mit einem Mann stehen.
00:06:01: Der Mann fragt Willst du?
00:06:03: Und eine antwortet Ja.
00:06:05: Sie steht mit dem Rücken zur Straße, der Mann ihr Gegenüber.
00:06:09: Dann verschwindet sie im Hinterhof von Nummer neunundzwanzig.
00:06:13: Kurz vor sechs Uhr morgens wird sie entdeckt.
00:06:16: Im Hinterhof liegt die Körper schwer verstummelt Die Kehle ist tief durchtrennt Der Hals regert recht aufgerissen Der Körper ist geöffnet Der Bauch vollständig aufgeschnitten Innere Organe wurden entfernt und teilweise außerhalb des Körpers abgelegt.
00:06:32: Ein Teil der Organe fehlt vollständig!
00:06:36: Für die Ermittler vereint er dieser Fall alles – und zum ersten Mal entsteht eine öffentliche Theorie, dass der Detail nicht zufällig handelt sondern gezielt um mit Kenntnisse vorgeht.
00:06:48: Die Angst ist spürbar.
00:06:49: Menschen vermeiden die Straßen, die Polizei durchsucht ganze Viertel verhört hunderte Menschen aber ohne.
00:07:09: Der Verfasser behauptet, der Müller selbst zu sein und zum ersten Mal taucht darin ein Name auf.
00:07:16: Die Joke über das Lederabbrunnen hat mir wirklich gut geklappt.
00:07:20: Ich bin auf dem Hohen und stelle mich an, bis ich getrunken habe.
00:07:25: Grande Arbeit war der letzte Job.
00:07:28: Ich hatte die Frau keine Zeit zu schreien.
00:07:31: Wie kann sie mich jetzt holen?
00:07:34: Ich liebe meine Arbeit und möchte wieder starten!
00:07:45: Du wirst bald mit meinen kleinen Fun-Games hören.
00:07:48: Ich saß ein paar des properer Red-Stuffes in einem Gingerbeer-Battel über den letzten Job zu fahren... Aber es ging fickend wie Glüh und ich kann sie nicht benutzen.
00:07:57: Rettink ist gut genug, hoffe ich.
00:07:59: Der nächste Job, was ich mache, muss ich die Frau aufheben und den Polizisten-Officer nur für das Jolli machen, oder?
00:08:07: Bleib diesen Blatt zurück, bis ich etwas mehr Arbeit mache, dann gehe ich es raus.
00:08:12: Meine Knöpfe sind so schön und scharf, dass ich arbeiten möchte, wenn ich eine Chance bekomme.
00:08:17: Glückwunsch!
00:08:18: Du bist wirklich ein Jack the Ripper.
00:08:24: der sich über die Polizei lustig macht und offen ankündigt weiterzumorden.
00:08:29: Er schreibt kalkt- und fast spielerisch Öritaten, droht mit noch brutaleren Morden und unterschreibt erstmals mit dem Namen Jack the Ripper – und genau dadurch wird den Name weltweit bekannt!
00:08:42: Der Brief wird veröffentlicht und so ziemlich ganz London liest ihn.
00:08:46: Bis heute weiß niemand sicher aber wirklich vom Täterstand.
00:08:50: Viele Experten glauben dass Journalisten ihn gefälscht haben könnten Doch der Name bleibt und genau dadurch wird als ein Mörer eine Legende.
00:09:03: Weiteres Wichtige zu erwähnen ist, während die Ermittlungen erhalten Polizei und Zeitung tausende Briefe – die meisten sind aber Fälschungen!
00:09:11: – doch drei werden besonders bekannt… Der Dear Boss-Brief, die Sause Jackie-Boss-Karte und das sogenannte From Hell Brief.
00:09:21: Der letzte Brief enthält angeblich sogar eine menschliche Nieder.
00:09:26: Das besitzt nach dem zweiten Mut.
00:09:28: Danach kommt das dritte Opfer.
00:09:32: Eine September geschieht dann etwas, was später als Double Event bekannt wird.
00:09:37: In derselben Nacht sterben zwei Frauen – die erste ist Elizabeth.
00:09:41: Sie ist forty-fünf Jahre alt, stammt ursprünglich aus Schweden und lebt seit Jahren unter schwierigen Bedienungen in London.
00:09:48: Um zu überleben verdient sie Geld mit Nähen, Gelegenheit arbeiten und Prostitutionen.
00:09:54: In der Nacht des neunzwanzigsten Septembers ist sie noch mehrfach lebend gesehen worden.
00:09:59: Wenige Minuten nach einem Morgens fährt Louis mit seinem Pferdewagen in einen dunklen Hof neben einem Arbeiterklub.
00:10:07: Plötzlich bleibt das Ponys stehen, es weigert sich weiterzugehen.
00:10:11: Im ersten Moment erkennt Louis im Dunklen nur eine Form an Boden – er glaubt zunächst dort liegt eine bedrunkene oder bewusstlose Frau.
00:10:19: Erst als er vorsichtig näher geht merkt er die Frau bewegt sich nicht!
00:10:24: Er läuft sofort los um Hilfe zu holen.
00:10:27: Als mehrere Männer mit Licht zurückkehren, entdecken sie die Leiche von Elisabeth.
00:10:32: Die Kele wurde mit einem tiefen Schnitt durchtrennt – mehr an nicht!
00:10:36: Viele ermittler glauben später der Däter wurde unterbrochen.
00:10:40: Vielleicht hörte er den Wagen oder er bemerkte Stimmen?
00:10:43: Louis sagte selbst später dass der Körper noch warm gewesen sei und das er überzeugt war….
00:10:49: Der Däter könnte noch ganz in der Nähe gewesen sein.
00:10:52: Doch anstatt zu fliehen und aufzuhören scheint der Mörder in derselben Nacht weiter zu ziehen, denn keine Stunde später findet man ein weiteres Opfer.
00:11:02: Die zweite Frau in dieser Nacht heißt Catherine und diese Tatort schockiert selbst erfahrene Polizisten.
00:11:09: Gegen einer fünfundvierzig also quasi eine dreiviertel Stunde später entdeckt ein Polizist ihre Leiche auf einen dunklen Platz in der City of London nur etwa zwölf Gehminuten von ersten Datorten dieser Nacht entfernt – und diesmöß'n die Verletzungen deutlich extremer als zuvor.
00:11:27: Die Kehle wurde tief durchtrennt, das Gesicht und der Bauchbereich sind schwer verstümmelt.
00:11:33: Innere Organe wurden entfernt darunter die Linke Nierer und ein großer Teil der Gebärmutter.
00:11:39: Viele ermittler glauben spätestens jetzt – der Täter handelt nicht zufällig!
00:11:44: Er wirkt ruhig kontrolliert fast methodisch.
00:11:48: Die Polizei steht inzwischen unter massiven Druck.
00:11:52: Zeitungen berichten täglich über dem Mauer und in London wächst die Angst vor einem Täter.
00:11:58: Viele Menschen sind inzwischen überzeugt, der Täter morert.
00:12:01: nicht nur er genießt die Aufmerksamkeit – und während ganz weit Schäppel über den bekannten Mörder spricht hat die Polizei noch immer keine Spur.
00:12:10: Opfer Nummer Fünf Am neunten November achtzehn achten Achtzig geschieht der letzte und brutalste bekannte Mortarserie.
00:12:17: Das Opfer ist Mary Jane Kelly, ist deutlich jünger als die anderen Opfer etwa fünfundzwanzig Jahre alt.
00:12:24: Sie ist deutlich jünger als die anderen Frauen und lebt allein in einem kleinen Zimmer.
00:12:29: Und genau das verändert eigentlich alles!
00:12:31: Zum ersten Mal greift der Täter nicht draußen auf der Straße an, diesmal ist er drinnen.
00:12:37: Zum ersten mal hat einen abgeschlossenen Raum keine Straße, keine Passanten, keine Flucht im Dunkeln nur eher um das Opfer.
00:12:46: Als die Polizei später die Tür öffnet bietet sich ein Tatort, der selbst erfahrenen Ermittler schockiert.
00:12:53: Sie wurde grausam zugerechtert.
00:12:56: Der Körper liegt auf dem Boden, sie wird durch einen tiefen Schnitt in die Kelle getötet.
00:13:01: Danach beginnt eine Phase der Verstümmung.
00:13:03: Die Bauchhöhle ist geöffnet alle inneren Organe wurden entfernt und im Raum verteilt.
00:13:09: Die Brüste sind abgetrennt das Gesicht ist so stark zerstört dass es kaum noch wieder zu erkennen ist.
00:13:16: Viele glauben deshalb dass der Täter hier zum ersten Mal zeigt wozu er wirklich fähig wenn ihn niemand unterbricht.
00:13:25: Besonders unheimlich ist, Mary hat den Täter vermutlich freiwillig hereingelassen – vielleicht war ein Kunde?
00:13:31: Vielleicht kannte sie ihm sogar!
00:13:34: Und nach diesem Mord hören die bekannten Taten plötzlich auf und bis heute weiß niemand worum genau dann.
00:13:43: Wichtig zu erwähnen doch selbst nach dem Ende der Bekannten Mordserie hört die Angst nicht auf.
00:13:49: Schon damals stellten sich ermittler eine entscheidende Frage Hat Jack the Ripper wirklich nur fünf Menschen gedötet?
00:13:56: Oder begann die Morzere früher und erinnert vielleicht nie wirklich.
00:14:00: Denn bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wieviel Opfer tatsächlich mit den Bieten in Verbindung stehen.
00:14:07: Deshalb möchte ich kurz auf die weiteren möglichen Opfer eingehen.
00:14:11: Immer wieder werden Namen wie Rose Mullard, Alice MacKenzie, The Pinchin Street Tosa Fall oder Francis Cole Einige.
00:14:22: diese Fälle ändeln der bekannten Rippermower, aber unterscheiden sich deutlich.
00:14:26: Genau deshalb diskutieren Historiker und Ermittler bis heute darüber ob wirklich der Serviette hinter all diesen Verbrechen steckt oder ob sich Angst in einer Zeit verschiedene ungulösten Mauer miteinander verbunden hat.
00:14:40: Wir schauen weiter.
00:14:41: Wie sahen die damaligen Ermittlungen eigentlich aus?
00:14:44: Und was machte Polizei?
00:14:46: Zuerst wurden die Ermittlung von der örtlichen Polizei geleitet.
00:14:50: Doch schon bald wird Scotland Yard eingeschaltet.
00:14:53: Eine der wichtigsten Ermittler ist Inspektor Friederik Eberlan, er kennt die Gegend gut und weiß wie weit Schäppel aussieht – die engen Gassen, die Armenunterkünfte und das Elend des Viertels.
00:15:04: Dort scheint der Täter der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein.
00:15:08: Man muss dabei berücksichtigen, damals gibt es noch keine DNA-Nolüse, keine Fingerabdrücke, nicht einmal ein klares Verständnis davon, wie Serienmöhre überhaupt denken!
00:15:20: Die Polizei arbeitet fast ausschließlich mit Zeugenaussagen, Verdächtigenlisten, Handschriften und Streifenwacher.
00:15:29: Mehr als zweitausend Menschen werden verhört über dreihundert Geraten unter Verdacht und achtzig Personen wären zeitweise festgenommen aber ohne Ergebnis.
00:15:39: Besonders schwierig ist die Situation in Weitscheibe selbst.
00:15:43: Wie schon gesagt das Viertel ist damals völlig überfüllt.
00:15:46: Viele Menschen benutzen falschen Namen, schlafen jede Nacht an einen anderen Ort oder widersprechen sich in ihren Aussagen.
00:15:55: Gleichzeitig entstehen immer neue Gerüchte, die die Ermittlung zusätzlich erschweren und teilweise zur falschen Aussage führen.
00:16:03: Der Täter sei vielleicht ein Arzt, ein Metzger oder Einwanderer – und während ganz London über den Täter spricht, tapht die Polizei weiterhin im Dunkeln!
00:16:14: Ende Achtzehnachzig beginnt Scotland-Jahrt erstmals psychologisch über den Täter nachzudenken.
00:16:20: Der Arzt Thomas Bond erstellt eines der frühesten bekannten Täterprofile der Kriminalgeschichte, er schreibt im Mörer als «körperlich kontrolliert vermutlich allein handelnd, psychisch gestört aber nicht wahnsinnig im klassischen Sinn».
00:16:36: Besonders interessant?
00:16:38: Bond glaubt nicht zwingend dass der Täter Kyruk war!
00:16:42: Viele Zeitungen behaupten damals Jack the Ripper müsste medizinische Kenntnisse gehabt haben, weil Organe entfernt wurden.
00:16:49: Aber er entspricht Teilwässer.
00:16:51: Er sagt die Verstümmelung sein Brutal aber nicht präzise genug für einen ausgebildeten Chirurgen.
00:16:57: Stattdessen vermutet er ein Mann mit Erfahrung im Umgang mit Messern – vielleicht ein Schlachter?
00:17:02: Vielleicht jemand aus der Fleischindustrie oder jemand, der regelmäßig Tiere zerlegt?
00:17:08: Er beschreibt außerdem einen Täter mit sexuellem Wahnsinn zerstörischen Impuls und möglichen Frauenhass.
00:17:15: Heute würden viele Experten vermuten, dass der Täter sadistische Züge hätte.
00:17:22: Das späte FBI-Profiler John Douglas klappt es sogar das Jack the Ripper wahrscheinlich mitten in Whitechapel lebte, unauffällig sozial isoliert und für Außenstehende völlig gewöhnlich.
00:17:34: Die Polizei erstellt im Jahr six sogar ein modernes Fanatombild auf Basis.
00:17:38: alte Zeugen aus Sagen Dadetas soll ungefähr eins von sechzig bis eins siebzig groß gewesen sein, dunkle Haare gehabt haben einen Schnurrpott getragen haben und eher unscheinbar gewirkt haben.
00:17:50: Jack The Ripper war wahrscheinlich kein Monster das Auffäll sondern jemand an dem Menschen täglich vorbei gingen ohne etwas zu ahnen.
00:18:00: Wenn wir heute ein Jack the Ripper sprechen haben wir sofort ein Bild im Kopf zumindest ich Ein Mann mit dunklen Mandeln ein Hut, der tief ins Gesicht gezogen ist, der doch Nebel und Gaslaternen verschwindet.
00:18:14: Dieses Bild ist aber nicht historisch gesichert.
00:18:17: Viele der Männer hatten zur Zeit einen Hut und einen dunklen Mantel.
00:18:22: Einige Zeugen berichten zwar von Männern mit dunklen Kleidungen, Manteln oder Hut in Tatort Nähe – aber diese Aussagen sind widersprüchlich und nie eindeutig belegbar.
00:18:31: Hinzu kommt im London des neunzehnten Jahrhunderts trug fast alle Männerhüte und dunkle Kleidungen.
00:18:37: Das war Standard!
00:18:39: Das bekannte Hutbild entstand daher weniger aus Ermittlungssagen, sondern vor allem durch Zeitungen, Illustrationen und spätere Filme, die den Fall visuell geprägt haben.
00:18:50: Im Laufe der Jahrzehnten geraten unzählige Menschen unter Verdacht.
00:18:54: Die Polizeiakten gelten heute als verloren oder unvorständig Leider.
00:18:59: Durch spätere Dokumente und erhaltenen Notizen sind jedoch einige nahm besonders eng mit dem Fall verbunden.
00:19:07: Wir waren die Verdächtigen.
00:19:09: Ein bonnischer Einwanderer aus Whitechapel, Aaron Kominzke, der später in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wird – schon damalige Ermittler halten ihn für einen starken Verdäctigen!
00:19:20: In den letzten Jahren behaupteten Forscher sogar, DNA-Spuren würden auf ihn hindeuten.
00:19:26: Doch die Untersuchung wird stark kritisiert und gilt es heute nicht als Beweis.
00:19:31: Ein Anwalt und Lehrer aus wohlhabender Familie.
00:19:38: Er begeht kurz nach Ende der Mordsjahre Selbstmord, sein Körper wird später aus der Temse gezogen – genau deshalb vermuten mancher mittlerweile später!
00:19:48: Vielleicht enden die Morde, weil er Täter tot war.
00:19:53: Francis Tumblter ein amerikanischer Quacksalber, der sich zur Zeit der Morden in London auffällt.
00:19:59: Er wird verhaftet und flieht kurz darauf aus England, Gerüchte über seine Opression mit Frauenkörpern Machen ihn bis heute zu einem Bekanntenverdächtigen.
00:20:09: Später wurde sogar eine Theorie aufgestellt, dass der Täter eine Frau gewesen sein könnte.
00:20:15: Zwei oder sechs untersuchten Forscher den Arschspuren auf einige der berühmten Briefe und kamen zu dem Ergebnis das der Absender möglicherweise weiblich war.
00:20:25: Doch keine dieser Theorien konnte jemals eindeutig bewiesen werden.
00:20:29: Und genau das macht ein Fall auch bis heute so berüchtigt.
00:20:33: Es gibt unzählige Verdächtiger aber keine endgültige Antwort.
00:20:40: Das eigentliche Problem beginnt erst nach den Morden.
00:20:43: Danach, und danach wird fast jeder grausener Mord in London automatisch mit Jack the Ripper verbunden.
00:20:50: Die Presse spielt dabei eine riesige Rolle.
00:20:52: Zeitungen berichten damals täglich über die Morde – und drucken immer drastischere Schlagzeilen und verstärken damit die Angst in der Bevölkerung.
00:21:00: Viele Menschen beginnen zu glauben, da.
00:21:02: Dieter könnte überall sein!
00:21:05: Bis heute ist deshalb Unklar, welche Daten wirklich zusammengehören und welche nur durch die Panik in der Zeit miteinander verbunden wurden.
00:21:12: Und genau daraus entsteht später noch eine Theorie.
00:21:16: Denn nur wenige Jahre vor den Rippermorten tyrannisiert bereits ein unbekannter Täter – die Stadt Austrin in Texas.
00:21:23: zwischen eighteenfünftachzig und achtzundfünfundachtzig werden dort mehrere Frauen brutal ermordet.
00:21:29: Die Presse nennten später das Servantgoer Naheläuter.
00:21:33: Einige Autoren glauben deshalb, dieser Täter könnte später nach London gereist sein und dort als Jack the Ripper weitergemordet haben.
00:21:40: Beide Fälle haben gewisse Ähnlichkeiten – nächtliche Angriffe, arme Opfer, extreme Gewalt und ein Täter der niemals gefasst wird.
00:21:50: Beweise dafür gibt es allerdings keine.
00:21:53: Viele Historiker halten die Unterschiede zwischen den Daten viel zu groß.
00:21:57: Trotzdem bleibt die Theorie bis heute faszinierend!
00:22:01: Und genau darüber sprechen wir ausführlich in Folge drei.
00:22:06: Also die Rippermorte gelten bis heute als Wennepunkt der moderne Kriminalgeschichte.
00:22:12: Jack The Ripper war zwar nicht der erste Serienmörder, aber wahrscheinlich der Erste, aus dem durch die Zeitung Gerüchte und öffentliche Angst ein weltweiter Mythos entstand – vielleicht faszinierter Fall.
00:22:22: deshalb bis heute so sehr?
00:22:23: Weil Jack the Ripper nie gefasst wurde, weil die Opfer echte Menschen waren Und weil dieser Fall zeigt, wie schnell Angst eine ganze Stadt verändern kann.
00:22:33: Whitechapel wurde damals zu einem Ort voller Gerüchter Mistrauen und Panik – und genau dort zwischen Nebel-, Gaslatern- und Engigassen entstand einer der berühmtesten ungelösten Kriminalfälle der Geschichte.
00:22:47: Viele später in Serienmörder wurden mit Jack the Ripper vergleichen und bis heute beeinflusst der Fall Bücher, Filme, Ermittler und die gesamte True Crime Kultur.
00:22:58: Dabei wollen wir es heute belassen!
00:23:01: Danke, dass du zugehört hast.
00:23:03: Wenn du selbst eine Geschichte kennst, die erzählt werden sollte, findest die E-Mailadresse in den Shownotes.
00:23:08: Dort findest du auch alle Informationen wenn du einen Podcast unterstützen möchtest.
00:23:12: Auf Instagram gibt es Bilder, Hintergründe und weitere Inhalte zum Podcast.
00:23:17: Bis zum nächsten Mal!