Wahre Fälle, dunkle Phänomene und erzählte Geschichten zwischen Fakt und Fiktion
00:00:01: Man wacht auf mitten in der Nacht und noch bevor man die Augen richtig öffnet weiß man, da ist jemand nicht wegen eines Geräusches.
00:00:11: Nicht wegen eines Schattens.
00:00:14: Irgendwo neben einem im Dunkeln isst er etwas eine Stelle im Bett das sich anders anfühlt kälter.
00:00:22: und in diesem Moment weiß man etwa stimmt nicht.
00:00:27: Und genau dieses Gefühl kennen mehr Menschen als man denkt.
00:00:34: Hey, hier ist Max!
00:00:35: Willkommen bei Nachts Erzählt Licht aus.
00:00:39: Heute bin ich nicht alleine.
00:00:40: Bei mir ist Tanja.
00:00:42: Hallo Ich freue mich sehr, bei Nacht erzählt Licht aus dabei zu sein und euch auch in Zukunft bei den Special-Folgen begleiten zu können.
00:00:52: Gerade bei solchen Themen hilft es vielleicht eine zweite Stimme zu haben.
00:00:57: Ich freu' mich auch sehr Alles Special-Folgen und auch die Zuhörerfolge erzählen wir jetzt gemeinsam, als gegenüber damit Gedanken Raum bekommen.
00:01:06: Und sich nicht nur eine Stimme allein durch den Nacht bewegt!
00:01:10: Da Max und ich die gleiche Leidenschaft teilen für alles was über natürlich ist und für Phänomene die man vielleicht nicht immer rational erklären kann freue mich sehr beim Podcast dabei zu sein.
00:01:22: Noch mal kurz zum Podcast falls jemand Neues dabei ist.
00:01:26: In diesem Podcast erzähle ich wir dunkle Geschichten überlieferte Legenden, Horrormärchen und wahre Begebenheiten.
00:01:34: Aus bekannten Fakten entsteht dabei eine literarische Erzählung – nicht alles ist belegt, nicht alles erfunden!
00:01:42: Diese Folge ist anders als sonst.
00:01:44: Wir nehmen uns heute Zeit für ein Thema das viele kennen aber nur wenige wirklich einordnen können den sogenannten kalten Platz im Bett.
00:01:53: Die Geschichte kommt diesmal erst ganz am Ende Denn zuerst geht es um etwas, das Menschen auf der ganzen Welt beschreiben.
00:02:00: Also es geht um ein Gefühl, dass neben dir jemand liegt Um einen Abdruck im Bett obwohl niemand da ist.
00:02:08: Es geht um Wahrnehmung und am diesen Moment nachts indem man aufwacht und sicher ist Dass etwas nicht stimmt ohne sagen zu können was?
00:02:19: Wenn du bereit bist mach das Licht aus Bevor wir beginnen.
00:02:26: Ein kurzer Hinweis In dieser Folge geht es um psychische Ausnahmesituationen, um Verlust und Umerfahrung die für manche Menschen belastend sein können.
00:02:36: Wenn dieses Thema für dich gerade schwierig ist höre diese Folge bitte nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt.
00:02:42: Hinweise auf Hilfsangebote findest du wie immer in den Show notes.
00:02:48: Menschen auf der ganzen Welt berichten unabhängig voneinander von denselben Erlebnissen – Nicht als Geschichte sondern als etwas das sie selbst gespürt haben.
00:02:58: Diese Erlebnisse klingen weltweit erstaunlich ähnlich, ganz unabhängig davon ob Menschen an so etwas glauben oder nicht.
00:03:06: Also du meinst dass das wirklich Leute weltweiter leben?
00:03:10: Ja genau und genau so beschreiben es Menschen.
00:03:16: Lena Ich bin aufgewacht ohne zu wissen warum Und sofort war da dieses Gefühl dass jemand neben mir liegt und ich habe nichts gesehen hab.
00:03:26: ich wusste genau wo diese Person ist
00:03:30: Lukas Meine Hand ist einfach rübergerutscht und da war eine klare Vertiefung.
00:03:35: Es hätte jemand genau dort gelegen, und wäre gerade erst aufgestanden.
00:03:41: Sophie!
00:03:43: Ich habe mich nicht getraut, mich zu bewegen weil ich Angst hatte dass sich dann wirklich merke das da etwas ist.
00:03:50: Sarah?
00:03:51: Es war nicht Angst im ersten Moment es war eher Gewissheit.
00:03:55: so dieses.
00:03:56: Da Ist Jemand Punkt.
00:04:00: Ok Wow Die Geschichten gingen wirklich sehr ähnlich, da bekommt man schon eine leichte Gänsehaut.
00:04:07: Aber wie oft passiert so etwas eigentlich?
00:04:10: Menschen aus allen Kulturen, Altersgruppen und Lebensumständen berichten von diesem Eindruck – eine Präsenz neben ihnen!
00:04:17: Kälte, Druck oder Berührung obwohl niemand da ist.
00:04:23: Studien zeigen dass zwanzig bis dreißig Prozent aller Menschen erleben mindestens einmal im Leben das Gefühl nicht allein zu sein.
00:04:30: Zehn bis fünfzehn Prozent berichten zusätzlich von einer körperlichen Wahrnehmung, Kälte, Druck auf der Haut oder sogar das Gefühl vom Berührung.
00:04:40: Einige Betroffene beschreiben sogar ganz bestimmte Stellen im Bett eine Vertiefung in der Matratze oder den Eindruck dass dort gerade eben noch jemand gelegen hat.
00:04:49: Okay krass also.
00:04:51: zwanzig bis dreißig Prozent ist schon eine ganze Menge.
00:04:54: und gibt es dazu irgendwelche Aufzeichnungen seit wann diese Phänomene auftreten?
00:05:00: Auf jeden Fall!
00:05:01: Dieses Phänomen taucht schon seit Jahrhunderten auf.
00:05:04: Im Neunzeitenjahrhundert berichten Zeitungen immer wieder von den sogenannten kalten Betten oder von unsichtbaren Besuchern in der Nacht, Menschen beschreiben eine kalte Stelle im Bett das Gefühl beobachtet zu werden oder die Gewissheit dass jemand neben ihnen liegt obwohl niemand da war.
00:05:22: Früher waren solche Erlebnisse oft als Geister ahnen und über natürliche Wesen gedeutet.
00:05:28: Das kann man sich gut vorstellen.
00:05:32: Die Society of Physical Research und sammeltes solche Berichtern.
00:05:37: Viele beschreiben einen plötzlichen kalten Punkt im Bett, genau dort wo sie glauben jemand gelegen zu haben.
00:05:44: Also das Gefühl ist wirklich allbekannt.
00:05:47: nur die Erklärung hat sich geändert.
00:05:49: Genau
00:05:51: Das macht es irgendwie noch unheimlicher und faszinierend zugleich.
00:05:57: Jetzt kommen wir erstmal zur wissenschaftlichen Seite Und zwar geht es um Schlaflabor und Matratzen-Experimente.
00:06:05: Ein kurzer Fakt zu Matratzern, der wirklich spannend ist – und zwar Memory-Schaumatratzen können Verdiefungen bis zu fünfzehn Minuten speichern und Temperaturunterschiede auf einer Matratze verändern sich schon oft nach ein bis zwei Minuten.
00:06:21: Was so viel bedeutet?
00:06:22: Jemand steht auf die Matratse bleibt eingedrückt eine Seite bleibt kühler!
00:06:27: Und genau diese Kombination kann unser Gehirn täuschen.
00:06:31: Verdiefung plus Kälte fühlt sich schnell an wie, hier war doch gerade noch jemand.
00:06:37: Ich finde es faszinierend dass wir direkt sehen können wie Körper und Wahrnehmungen zusammenspielen.
00:06:43: Also dann ja unser Körper interpretiert das sofort als Anwesenheit selbst wenn da niemand ist?
00:06:50: Ja genau!
00:06:51: Es gibt dazu auch klinisch dokumentierte Einzelfälle.
00:06:55: zum Beispiel ein sehr gut dokumentierter Fall stammt aus der Schweiz genauer gesagt aus dem Universitätsklinikum in Lausanne.
00:07:04: Eine achtunddreißigjährige Patientin mit epileptischen Anfällen wurde nachts überwacht, sie hatte keine Psychose und stand auch nicht unter Drogen.
00:07:14: In einer Halbschlafphase wachte sie plötzlich auf und war sich sicher.
00:07:18: da liegt jemand neben mir.
00:07:20: Sie spürte eine Vertiefung in der Matratze, eine kalte Stelle um das Gefühl beobachtet zu werden.
00:07:28: durch.
00:07:28: die Messgeräte zeigten keine Bewegung, keine zweite Wärmequelle, keine technische Ursache.
00:07:35: Das ist unglaublich!
00:07:37: Das Gehirn erzeugt also die Wahrnehmung komplett selbst.
00:07:42: Genau – sie beschrieb später das sie eine deutliche Vertiefung in der Matratze gespürt habe.
00:07:48: Als sie mit der Hand dorthin griff fühlte sich die Stelle ungewöhnlich kalt an, deutlich kälter als der Rest der Matrazer.
00:07:55: Zusätzlich hatte sie der starke Gefühl beobachter zu werden Aber die Ärzte sahen etwas anderes.
00:08:03: In einer bestimmten Hirnregion zeigt sich eine auffällige Aktivität, im sogenannten temporoperiatalen Übergang.
00:08:12: Das ist der Bereich im Gehirn, der unter anderem dafür zuständig ist, die Grenzen des eigenen Körpers wahrzunehmen – also wo beginnt mein Körper?
00:08:22: Wo ändert er?
00:08:23: Wo liege ich?
00:08:27: Später wurde die Region im Labor elektrisch stimuliert!
00:08:32: Und das Gefühl, überkam die Patientin erneut.
00:08:35: Da ist jemand im Bett!
00:08:37: Sie spürte wieder eine Vertiefung – wieder eine kalte Stelle.
00:08:42: Die Erklärung der Wissenschaftler Eine fehlerhafte doppelte Körperrepräsentation erzeugt die Illusion einer fremden Person.
00:08:51: Auch die Kälte lässt sich erklären.
00:08:53: Das Gehirn interpretiert fremde Körperteile auf das Lieblos kalt oder bedrohlich.
00:09:01: Es gibt auch einen starken Zusammenhang zwischen Trauer und solchen Erlebnissen.
00:09:06: Über sechzig Prozent der hinterbliebenen Berichten von Präsenzgefühlen, sie spüren Nähe, Geräusche oder eine vertraute Seite im Bett.
00:09:15: Typische Aussagen sind zum Beispiel Ich dachte er liegt noch neben mir.
00:09:21: ich habe die Seite in Bet gespürt.
00:09:23: es fühlte sich an wie früher.
00:09:27: das Gehirn speichert Nähe Gewicht Schlafposition und Berührungen.
00:09:32: Im Halbschlaf kann es sensorische Erwartungen mit realen Eindrücken vermischen.
00:09:37: Die Erlebnisse fühlen sich absolut echt an, nicht krankhaft sondern normal – ein Ausdruck von Bindung!
00:09:45: Also wenn jemand jahrelang neben einen schläft, erwartet der Körper diese Person weiter?
00:09:50: Selbst dann, wenn sie längst nicht mehr da
00:09:52: ist?!
00:09:54: Ja genau, Bindung verschwindet nicht einfach in dem Moment, indem jemand nicht mehr dar ist vor allem nicht nachts im Halbschlaf.
00:10:03: Ziemlich romantisch….
00:10:05: Hm, ja ich kann schon nachvollziehen.
00:10:06: Das Trauer wahrscheinlich auch den Schlaf verändert.
00:10:09: Ich kann mir vorstellen dass viele Menschen schlechter schlafen werden wahrscheinlich häufiger wach oder sind emotional erschöpft.
00:10:18: Ja und manchmal erzeugt es daraus ein Erlebnis das sich absolut echt anfühlt.
00:10:24: Nicht weil die Menschen sich irren.
00:10:26: Manchmal traut der Körper länger als wir es uns selbst eingestellen wollen.
00:10:30: Das macht es irgendwie weniger gruselig.
00:10:33: Es zeigt einfach wie sehr Nähe und Bindung körperlich gespeichert werden.
00:10:38: Und trotzdem bleibt etwas Merkwürdiges zurück, denn egal ob Menschen von Trauersprechen, von Schlafphasen oder von etwas Übernatürlichen heute wissen wir die Beschreibung blieb gleich.
00:10:50: nur der Erklärung hat sich mit der Wissenschaft verändert.
00:10:54: Tja Tanja wer weiß schon wo die Wissenschaft ändert und wo etwas beginnt dass wir früher übernatürlich genannt haben?
00:11:02: Ja denn das Entscheidende bleibt ja gleich.
00:11:04: Die Menschen erinnern sich nicht falsch, die erleben etwas.
00:11:08: Etwas das sich real anfühlt – so real dass der Körper darauf reagiert!
00:11:13: So real, dass viele bis heute überzeugt sind, da war jemand.
00:11:19: Entsteht es nur in unserem Kopf oder berühren wir manchmal etwas, das wir bis heute nicht vollständig verstehen?
00:11:26: Also zusammengefasst wissen Viele Menschen erleben genau das und einiges davon lässt sich erklären, aber es fühlt sich auch nicht wie nur Wissenschaft an.
00:11:37: Viele Menschen erlebt den kalten Platz im Bett.
00:11:40: Studien, Laborfälle, historische Berichte – sie alle zeigen dass es kein seltenes Phänomen ist!
00:11:48: Aber Wissenschaft allein kann nicht beschreiben wie es sich wirklich anfühlt.
00:11:53: Darum hören wir jetzt einige persönliche Berichte….
00:11:57: Lissy erzählt Ich habe meine Hand hingelegt und sofort wieder weggezogen.
00:12:02: Es war als würde ich etwas berühren, das nicht da sein
00:12:05: sollte.".
00:12:06: Jonas berichtet Am nächsten Morgen war alles normal keine Verdiefung, keine Kälte.
00:12:13: Und genau das hat es noch unheimlicher gemacht.
00:12:17: Marie erzählt Nach dem Tod meines Partners bin ich mehrmals aufgewacht und war immer sicher dass er noch neben mir liegt Nicht als Gedanke sondern als Gefühl im Körper.
00:12:28: Felix beschreibt, es hat sich angefühlt als würde jemand ganz nah an meinen Rücken liegen ohne mich zu berühren.
00:12:36: Aber trotzdem war jemand da!
00:12:40: Man spürt diese Fahrungen sind sehr unterschiedlich aber das Grundgefühl bleibt dasselbe.
00:12:46: Präsenz nie eine Gewissheit die rational nicht erklärbar ist.
00:12:52: So
00:12:53: und das wäre jetzt mal den Teil zu den Fakten.
00:12:55: Jetzt kommen wir zur Geschichte
00:12:58: Max, wenn ich ehrlich bin.
00:12:59: Ich kenne diese Geschichte noch nicht und genau das macht es gerade sehr spannend weil nach all dem was sich gerade gehört habe weiß ich nicht mehr ob ich sie nur hören oder auch fühlen werde.
00:13:10: Tja!
00:13:11: Das werden wir gleich sehen.
00:13:12: Diese Geschichte ist fiktiv aber alles worauf sie passiert ist real erlebt worden.
00:13:18: Sie beginnt mit einem Moment in dem man die Augen öffnet und spürt dass etwas nicht stimmt.
00:13:25: Als Jonas aufwachter wusste er zuerst nicht warum.
00:13:30: Es gab keine Geräusche, keinen Traum an den er sich erinnern konnte nur dieses abrupte Zurückkern in den Körper.
00:13:37: es hätte jemand einen Schalter umgelegt.
00:13:40: Er lag auf den Rücken spürte mir das Bett in Trug wie die Decke schwer auf seine Brust lag und sich sein Atem ruhig und gleichmäßig hob und senkte.
00:13:51: Alles füllte sich richtig an so richtig dass ihm sofort klar war dass etwas nicht stimmt.
00:13:59: Jonas rührte sich nicht.
00:14:01: Dieses Empfinden kannte er inzwischen, es meldete sich bevor ein Gedanke entstehen konnte – bevor er es überhaupt benennen konnte!
00:14:10: Es war kein Impuls, eher dieses dumpfe Gefühl tief im Körper dass irgendetwas nicht stimmt.
00:14:19: Er laust in die Dunkelheit hörte kein Geräusch, kein Auto draußen, kein Knacken im Haus nur das leise Rauschen seines eigenen Blutes in den Ohren.
00:14:30: Langsam drehte ihren Kopf zur Seite, ohne etwas zu erwarten und sah nichts.
00:14:37: Dann bewegte er den Arm seiner Handsang ein.
00:14:43: Die Matratze gab unter seinen Finger nach.
00:14:45: Es hätte sie diese Form schon länger gehalten.
00:14:49: Seine Finger passten sich automatisch eine Rundung an einer Form der nicht sehen musste um zu verstehen was sie bedeutet.
00:14:57: Erhielt einen Atem an die Stelle war kalt.
00:15:01: Der Kälte kam nicht schleichend.
00:15:03: Sie war sofort da, ohne Übergang oder Anpassung.
00:15:08: Sie traf ihm direkt – klar und eindeutig!
00:15:11: So unmittelbar wie Schmerz.
00:15:14: Jonas zog die Hand zurück.
00:15:17: Sein Herz schlug schneller aber nicht panisch eher vorsichtig, während ihr das etwas Unbekanntes bemerkt hatte, ohne zu wissen ob es fliegen muss.
00:15:28: Er setzte sich langsam auf und spürte, wie sich das Bett unter ihm vertraut bewegte während die Verdiefung neben ihm blieb.
00:15:37: Sie verändert er sich kaum, als wäre sie nicht von ihm
00:15:40: abhängig.".
00:15:42: Jonas startte in der Dunkelheit.
00:15:45: Das ist normal, sagte er sich – das ist nur Material!
00:15:50: Er wusste wie diese Matratze funktioniert.
00:15:52: Memory-Schaum, Träger wärmerabhängig.
00:15:55: Er hatte es sich selbst ausgesucht und informiert mit dem Verkäufer geredet.
00:16:01: Er hat darauf bestanden keine Billige zu nehmen.
00:16:06: streckte die Hand erneut aus, diesmal zögernder und berührte die Stelle nur mit den Fingerspitzen.
00:16:13: Die Kälte war noch da – unverändert!
00:16:17: Und sie fühlte sich nicht wie eine Oberfläche an, sondern wie ein Fehlend als wäre dort etwas das wirme nicht halten konnte oder vielleicht nicht halten wollte.
00:16:28: Jonas zog die Hand zurück und rieb sie an der Decke während seine Fingerspitzen prikerten.
00:16:34: Er griff nach seinen Händchen dessen Dispel aufläuchtete Und die Uhrzeit zeigte drei Uhr zwei und vierzig.
00:16:42: Genau die Zeit, zu der Felix im Krankenhaus aufgehört hatte, zu atmen.
00:16:49: Er saß sich im Zimmer um, nahm den Schreibtisch war, den Stuhl, den halb offenen Kleiderschrank – alles war unverändert!
00:16:57: Alles lag ruhig in plassen Mondlicht, das durch das Fenster fiel und die Kanten weich zeichnete.
00:17:04: Nichts bewegte sich, nichts wirkte verändert.
00:17:07: Der Raum war still leer.
00:17:11: Nur der Platz im Bett weiß
00:17:13: nicht.".
00:17:15: Jonas stand auf und schaltete das Licht an, dass Zimmer sprang scharf und nadenlos in Existenz mit seinen Farbenkanten und vertrauten Formen – nun war der Abdruck sichtbar!
00:17:29: Nicht tief, nicht dramatisch aber eindeutig menschlich und keineswegs ein zufälliges Muster.
00:17:36: Er trat näher an das Bett heran und beugte sich darüber.
00:17:40: Die Verdiefung hatte ein klares Maß, eine Länge und eine Breite.
00:17:44: Dies im Leicht machte sich vorzustellen wie jemand dort gelegen hatte.
00:17:48: Wer eine Schulter aufgesetzt hatte wieder rückenden Schaum zusammengedrückt haben musste.
00:17:54: Er schluckte.
00:17:56: Vor einem Jahr stand genau dort noch ein zweites Bett – ein schmales Metallgestell dicht neben seinen so nah dass sie sich nachts manchmal beinahe berührten.
00:18:07: Es war Felix-Bett gewesen.
00:18:09: Sein Bruder hat er dort geschlafen seit sie Kinder gewesen waren.
00:18:13: Immer näher an der Kante, immer leicht eingerollt.
00:18:16: Es würde ihr versuchen möglichst wenig Platz einzunehmen.
00:18:20: Nach Felix Tod hat Jonas es weggeräumt und sich stattdessen dieses größere Bett gekauft Aber der Platz war derselbe geblieben.
00:18:30: Der Gedanke kam leise und ohne Ankündigung.
00:18:34: Jonas schaltete das Licht wieder aus.
00:18:38: Am nächsten Morgen war der Abdruck verschwunden.
00:18:41: Das Bett war glatt, neutral, harmlos Und als Jonas mit der Hand darüber strich, spürte er keinen Widerstand.
00:18:49: Keine Kälte!
00:18:50: Nichts das geblieben
00:18:51: wäre.".
00:18:53: Er sagte sich, dass es erledigt sei.
00:18:58: In der zweiten Nacht wachte er schneller auf.
00:19:02: Noch bevor er die Augen öffnete, wusste er es.
00:19:05: Spürte die Anspannung in seinem Körper und den flacheren Atem – das waage Gefühl etwas zu erwarten.
00:19:13: Er bewegte sich nicht sofort.
00:19:15: Lauschte in die Dunkelheit und hörte nichts außer seinen eigenen Atem, bevor er sich drehte.
00:19:23: Die Verdiefung war wieder da.
00:19:27: Diesmal zögerte er nicht.
00:19:28: Seine Hand fand die Stelle ohne zu suchen Und die Kälte war sofort da Intensiver als zuvor, tiefer.
00:19:36: Sie kroch in seine Finger und zog langsam nach oben.
00:19:40: Es würde sie prüfen wie weit sie gehen durfte.
00:19:44: Jonas Brust zog sich zusammen Und das sagte sich dass das sein Körper sei Sein Bett, dass es nichts anderes geben könne.
00:19:54: Doch sein Körper reagierte anders!
00:19:56: Er spannte sich an bereit sich zurückzuziehen.
00:19:59: Es hätte etwas Fremdes berührt.
00:20:02: Trotzdem ließ er die Hand liegen Wurde wissen ob die Kälte nachläs Ob sie sich verteilte?
00:20:08: Ob sie verschwand Wenn man sie nur lange genug ignorierter.
00:20:13: Sie tat es nicht.
00:20:15: Stattdessen hatte Jonas das beunruhende Gefühl Dass er sich anpasste dass sie lernte, wo seine Haut empfindlich war, die seine Finger taub wurden.
00:20:26: Bilder tränkten sich in seinen Kopf das Krankenhauslicht der Geruch von Desinfektionsmittel Felix Hand, die sich genauso angefühlt hatte als er sie das letzte Mal gehalten hat kalt schwer und abwesend.
00:20:43: Jonas riste handweck keucht und setzte sich auf presste die Hände gegen die Augen, während sein Herz raste und den Mund trocken wurde.
00:20:52: Er stand auf ging zum Schrank und zog eine zweite Decke heraus, die er sorgfältig über die Verdiefung legte – glatt und fast respektvoll wie etwas das man bedeckt.
00:21:03: Als er sich wieder hinlegte blieb er ganz am Rande des Betters.
00:21:09: In den folgenden Nächten berührt ihren Platz nicht mehr auch wenn er ihn spürte.
00:21:15: Manchmal gab die Matratze minimal nach, wenn er einschliff.
00:21:18: Manchmal hatte er das Gefühl, dass der Platz wärmer war als hätte er sein dürfen.
00:21:24: Was schlimmer war, als die Kälter.
00:21:28: Jonas begann seine Bewegungen im Bett zu kontrollieren, schlief steif und vorsichtig – es hätte er Angst etwas zu verdrängen!
00:21:37: Er hörte auf das Licht anzuschalten, hörte auch hinzusehen und drehte sich jedes Mal zur Wand bevor der Gedanke zu Ende gedacht war.
00:21:49: In einer diesen Nächten merkte Jonas nicht mehr wenn er aufgewacht war.
00:21:54: Er lag einfach da, wach!
00:21:56: Sein Körper lag schwer im Bett, sein Bewusstsein fühlte sich verzögert an – als wäre es nicht vollständig zurückgekehrt und er wusste sofort dass ich es nicht bewegen durfte.
00:22:08: Neben ihm war der Platz und er sah nicht hin weil er es nicht musste.
00:22:13: Er kannte die Maße, die Distanz und die Art wie das Bett dort nachgab.
00:22:18: Sein Atem ging flach und jeder Atemzug fühlten sich für eine Entscheidung an.
00:22:23: Er wusste, dass die Matratze dort kalt sein würde und das ihn nachgab.
00:22:29: Jonas spürte ein minimales Nachgeben – so schwach, daß es Einbildung sein konnte oder sein eigenes Gewicht….
00:22:36: …oder etwas, das sich neu verteilte.
00:22:41: Der Gedanke, dass er allein liege kam in den Sinn und blieb unverständlich.
00:22:46: Die Matratz knatter leise.
00:22:49: Jonas Herz schlug so laut, als er sicher war, es müsse den Raum füllen!
00:22:55: Und er hatte das überwältigende Gefühl, dass der Platz neben ihm nicht leer war.
00:23:02: Als der Morgen kam, war das Bett glatt.
00:23:05: Jonas stand auf ohne hinzusehen, zog das Lagenstraf als würde eine Bewegung korrigieren die niemand gesehen hat und verließ das Zimmer mit der Gewissheit, daß der Abdruck zurückkehren würde.
00:23:19: Und irgendwo hinter ihm gab die Matratze leise nach.
00:23:27: Die Geschichte ändert das Gefühl bleibt.
00:23:33: Also wie du am Anfang ja schon gesagt hast, handelt es sich jetzt um eine erfundene Geschichte.
00:23:41: aber nachdem wir diese ganzen Berichte gehört hatten könnte es natürlich auch eine wahre Geschichte sein wie Menschen das wirklich genauso erlebt haben und ich für meinen Teil muss wirklich sagen Ich bin sehr froh dass noch nie sowas in der Richtung erlebt habe, weil ich glaube wenn das ein Nacht für Nacht passiert ist es schon sehr gruselig.
00:24:04: Weil so wie du am Anfang erwähntest zwanzig bis dreißig Prozent der Menschen kennen dieses Gefühl und Ich bin auch sehr froh dass wir eine wissenschaftliche Seite zu haben wo uns zumindest eine gewisse Erklärung geliefert wird, dass es in dem Fall nichts übernachtürliches ist.
00:24:24: aber Ich glaube, die persönliche Erfahrung macht das Ganze trotzdem sehr unangenehm.
00:24:30: Auf alle Fälle!
00:24:32: Ich bin auch sehr froh, dass ich das noch nicht erlebt habe.
00:24:36: Ich bin gespannt, was ihr darüber denkt.
00:24:38: Ihr könnt uns gerne schreiben – wir freuen uns über jede Nachricht.
00:24:43: Danke Daniel, dass du dabei warst.
00:24:45: Ich freue mich schon auf die nächste Folge gemeinsam.
00:24:48: Bis zum nächsten Mal!
00:24:54: Und freue mich auch schon auf weitere Zuhörerfolgen und Special-Folgen.
00:24:59: Danke, dass du zugehört hast!
00:25:00: Wenn ihr der Podcast gefällt abonniere ihn und hinterlasse eine Bewertung – damit diese Geschichten nicht verstummen.
00:25:07: Wenn du selbst etwas erlebt hast oder eine Geschichte kennst, die dich bis heute begleitet dann kannst du mir schreiben ob wahr überliefert persönlich oder weitergegeben.
00:25:16: alles ist willkommen.
00:25:18: Diese Briefe werden gesammelt und in einer eigenen Zusatzfolge vorgelesen die sonst vielleicht nie erzählt werden.
00:25:26: Die E-Mail-Adresse findest du in Shownotes, auf Instagram findest Du die Bilder zu den Orten und Geschichten um zum Podcast.
00:25:34: Danke dass Du ein Teil davon bist!
00:25:35: Bis zur nächsten Geschichte.
00:25:37: bis zur nächsten Mal wenn es heißt Licht aus.